Das Hofhaus in Rimhorn
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Nachlese zur Bürgerversammlung 22.11.2016

LINUS Wittich 49/2016

Weiterer Ausbau des Hofhauses in Rimhorn

Im Rahmen der Dorferneuerung ist der weitere Ausbau des Hofhauses einschließlich der rückwärtigen Außenanlage in Rimhorn geplant. Im Kellergeschoss soll ein offener Dorf- und Jugendtreff entstehen. Im Dachgeschoss werden in Abhängigkeit vom verfügbaren Mittelkontingent voraussichtlich zwei Räume für eine Nutzung durch den Heimat- und Geschichtsverein und eine angestrebte Vereinsorganisation zur ehrenamtlichen Mithilfe bei der Gebäudeverwaltung bzw. auch für offene Kreativangebote hergerichtet. Im ehemaligen Hofgarten sollen sowohl zusätzliche Stellplätze als auch Grünflächen mit Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten geschaffen werden. In Summe wird die Gemeinde rund 400.000 EUR in das Gesamtprojekt investieren. Etwa 250.000 EUR erwartet man an Zuschüssen aus dem Dorferneuerungsprogramm. Entsprechende Anträge sind gestellt. Mit einer zeitnahen Bewilligung wird gerechnet, so dass mit dem ersten Ausbauabschnitt im Kellergeschoss voraussichtlich im ersten Quartal 2017 begonnen werden kann.

Ausbau der Dorfmitte in Haingrund
Ebenfalls im Rahmen der Dorferneuerung steht ein Ausbau der Dorfmitte in Haingrund bevor. Dort soll die vorhandene Asphaltfläche des Fest- und Bolzplatzes optimiert und der umliegende Bereich optisch ansprechender und besser nutzbar hergerichtet werden. Außerdem soll an das bestehende Toiletten- und Lagergebäude ein kleiner Anbau erfolgen, um künftig auch für kleinere Festivitäten eine bessere Infrastruktur zu haben. Den hierfür veranschlagten Gesamtkosten von rund 180.000 EUR stehen erwartete Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm von rund 113.000 EUR gegenüber. Begonnen werden soll hier nach der nächstjährigen Kerb und damit im dritten Quartal 2017.

Ausbau des Fest- und Bolzplatzes in Breitenbrunn
Der schon länger diskutierte Ausbau des Fest- und Bolzplatzes in Breitenbrunn ist in dem vom Land 2012 festgelegten zuschussfähigen Gesamtinvestitionsrahmen für die Dorferneuerung auf maximal 50.000 EUR beschränkt worden. Nach der Priorisierung der Neugestaltung des Dorfplatzes am ehemaligen Brandweiher waren im Rahmen dieses Projektes auch begrenzte Verbesserungsmaßnahmen am Fest- und Spielplatzgelände geplant, die aber aufgrund des ausgeschöpften Mittelkontingents nur zum geringen Teil umgesetzt werden konnten. Inzwischen hat die Gemeindevertretung durch Beschluss noch einmal den bestehenden Handlungsbedarf für einen Ausbau des Fest- und Bolzplatzes bekräftigt. Beabsichtigt ist, dafür mit Blick auf die Jahre 2018/19 einen separaten Zuschussantrag im Rahmen der Dorferneuerung zu stellen, sofern dort noch Mittel zur Verfügung stehen. Wenn dies nicht möglich ist, soll das Projekt trotzdem umgesetzt werden. Der Ortsbeirat und die Ortsvereine wollen zeitnah im Jahr 2017 ein Konzept erarbeiten, auf dessen Basis die Gemeinde eine konkrete Planung mit Kostenschätzung in Auftrag geben wird.

Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlagen in den Hallen in Lützel-Wiebelsbach und Rimhorn
Im Hinblick auf ihr Alter und die im Laufe der Zeit veränderten gesetzlichen Standards für Versammlungsstätten müssen die Heizungs- und Lüftungsanlagen in den Hallen in Lützel-Wiebelsbach und Rimhorn erneuert werden. Für beide Projekte liegen zwei grobe Kostenschätzungen von Fachbüros vor, die sich teilweise in ihren Handlungsansätzen voneinander unterscheiden. Für die Fritz-Walter-Halle in Lützel-Wiebelsbach liegt die Bandbreite zwischen 250.000 und 400.000 EUR und für die Mehrzweckhalle in Rimhorn zwischen 200.000 und 250.000 EUR. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, beide Maßnahmen aus einem in Aussicht stehenden Bundeszuschuss im Rahmen des kommunalen Investitionsprogrammes in Höhe von rund 490.000 EUR und einem ergänzend aufzunehmenden zinslosen Darlehen über rund 55.000 EUR zu finanzieren. Es besteht die Hoffnung, dass diese kostenintensiven Maßnahmen damit den Gemeindehaushalt nicht wesentlich belasten. Der Abwicklungszeitraum zur Inanspruchnahme der Fördermittel ist bis Ende 2018 festgelegt, so dass im Jahr 2017 ausreichend Zeit besteht, um beide Projekte gut vorbereiten zu können, bevor sie umgesetzt werden.

Erste Arbeitssitzung des Ortsbeirates Rimhorn

LINUS WITTICH 2016/46

Erste Arbeitssitzung des Ortsbeirates Rimhorn

Zu seiner ersten Arbeitssitzung nach der Kommunalwahl kam der Ortsbeirat Rimhorn dieser Tage zusammen. Neben seinen beiden Kollegen Manuel Kapraun und Stefan Wießmann begrüßte der neue Ortsvorsteher Ludwig Lorz auch die weiteren Rimhorner Mandatsträger, Bürgermeister Uwe Olt sowie einige interessierte Ortsbürger. Themen der umfangreichen Tagesordnung waren der Fortgang der Dorferneuerung mit dem Schwerpunktprojekt Hofhaus, die notwendige Sanierung der Heizungs- und Lüftungsanlage in der Mehrzweckhalle, einige Fragen den Friedhof und die Spielplätze betreffend sowie die Zukunft der beiden alten Schulhäuser.
Ausbau des Hofhauskellers kann voraussichtlich im Frühjahr 2017 starten
Bezüglich des Hofhauses machte Bürgermeister Uwe Olt Hoffnung, dass die inzwischen gestellten Förderanträge für den weiteren Gebäudeausbau als auch für die Außenanlage noch in diesem Jahr bewilligt werden könnten. Dann wären die Grundlagen vorhanden, um eventuell im Frühjahr 2017 mit dem zunächst beabsichtigten Ausbau des Kellergeschosses zu einem Dorf- und Jugendtreff zu beginnen. Insgesamt sollen rund 300.000 Euro in das Gebäude und weitere rund 100.000 Euro in die Neugestaltung der rückwärtigen Außenanlage investiert werden. Rund 250.000 Euro erwartet die Gemeinde an Zuschüssen über das Dorferneuerungsprogramm, die restliche Summe von rund 150.000 Euro wird über den Gemeindehaushalt bereitzustellen sein. Der Ortsbeirat war sich einig im Urteil, dass damit wertvolle Impulse für das Dorfleben gesetzt werden.
Heizung und Lüftung in der Mehrzweckhalle müssen erneuert werden
Eine größere Summe Geld muss auch für die Sanierung der Heizungs- und Lüftungsanlage in der Mehrzweckhalle in die Hand genommen werden. Die bestehende Anlage ist nach 25 Jahren Betrieb nicht nur zunehmend störanfällig, sondern genügt auch nicht mehr den heutigen Anforderungen, die an Versammlungsstätten dieser Größenordnung gestellt werden. Ersten Kostenschätzungen zufolge kostet ein Komplettaustausch zwischen 200.000 und 250.000 Euro. Die Maßnahme soll zur Förderung aus dem kommunalen Investitionsprogramm angemeldet werden, aus dem die Gemeinde eine halbe Million Euro Bundesmittel erwartet, deren Verwendungsschwerpunkt unter anderem energetischen Sanierungsmaßnahmen gilt. Auch diese Absicht wurde vom Ortsbeirat vor dem Hintergrund der gegebenen Notwendigkeit begrüßt.
Wiesenreihengräber als neue Bestattungsform auf dem Friedhof
Etwas breiteren Raum nahm der Informations- und Meinungsaustausch zum Friedhof ein. Hier informierte der Bürgermeister zunächst über die Absicht, demnächst Wiesenreihengräber als zusätzliche Bestattungsform anzubieten. Hierbei handelt es sich um normale Erdgräber, bei denen in Reihe bestattet wird, deren Oberfläche aber als Wiese angelegt bleibt. Die Kennzeichnung soll lediglich über eine bodenbündig eingebrachte Grabplatte erfolgen, auf der der Name der oder des Verstorbenen angebracht werden kann. Die Pflege der Grabstätte übernimmt während der 30jährigen Ruhefrist die Gemeinde. Eine sinnvolle Alternative zur Feuerbestattung, waren sich die Ortsbeiratsmitglieder einig. Nähere Informationen hierzu werden gegeben, sobald die Gemeindevertretung eine entsprechende Satzungsänderung beschlossen hat.
Gesprochen wurde auch über die Zukunft des großen Nadelbaums direkt neben der Friedhofshalle. Auch wenn er sehr prägend ist, erscheint seine Beseitigung perspektivisch unvermeidlich, weil die Beeinträchtigung des Gebäudes immer mehr zunimmt. Eine Fällung kann nach Meinung des Ortsbeirates durch kleinere Ersatzpflanzungen auf der dort vorhandenen und für Gräber künftig nicht mehr benötigten Grünfläche sinnvoll kompensiert werden. Angeregt wurde außerdem ein sukzessiver Austausch der Begrenzungshecke und ein Fassadenanstrich der alten Friedhofshalle am Eingang.
Alter Spielplatz zwischen Rathaus- und Goldbachstraße wird aufgegeben
Bestätigt hat der Ortsbeirat die bereits weitgehend vollzogene Aufgabe des alten Spielplatzes zwischen der Rathaus- und der Goldbachstraße. Stattdessen soll künftig das Hauptaugenmerk dem Spielplatz in der Pretlack- und Rodensteinstraße gelten. Hierzu will sich der Ortsbeirat Gedanken um weitere Gestaltungsideen machen und nimmt gerne Anregungen aus der Bürgerschaft entgegen.
Verkauf der alten Schulhäuser als Zukunftsoption?
Wie der Bürgermeister informierte, sieht der Gemeindevorstand die zukünftige Nutzung der alten Spielplatzfläche im Zusammenhang mit der Frage, wie es mit den beiden ehemaligen Schulhäusern in der Rathaus- und in der Goldbachstraße weiter geht. Im Gebäude in der Rathausstraße ist derzeit noch das Gemeindearchiv untergebracht, für das es aber Überlegungen zur Verlagerung gibt. Im alten Schulhaus in der Goldbachstraße gibt es zwei Wohnungen, von denen aber nur eine vermietet ist. Im Bewusstsein eines steigenden Bedarfs an Instandhaltung / Sanierung und mit Blick auf den Ausbau des Hofhauses als zentrale dörfliche Infrastruktur erscheint ein möglicher Verkauf der beiden Gebäude einschließlich des sie verbindenden Gesamtareals als denkbare Handlungsoption. Das sieht auch der Ortsbeirat grundsätzlich so. Ob dafür zu gegebener Zeit potentielle Interessenten gefunden werden können, bleibt abzuwarten.

Quelle: Linus Wittich 11/2016

Historische Gewölbe nutzbar

Von Wolfgang Kraft

DORFERNEUERUNG Lützelbach beschließt Innenausbau des Hofhauses in Rimhorn

RIMHORN - Mit mehrheitlichem Votum hat das Lützelbacher Kommunalparlament bei seiner jüngsten Zusammenkunft grünes Licht für den weiteren Innenausbau und die Gestaltung der rückseitigen Außenanlage des Hofhauses im Ortsteil Rimhorn gegeben.
Die Möglichkeit dazu verschafft der Kommune das Dorferneuerungsprogramm. Bereits Anfang Juni dieses Jahres hatte das Gremium den Gemeindevorstand beauftragt, Fördergeld für die dafür erforderliche Planung zu beantragen.

Finanzierungsobergrenze bleibt bei 350 000 Euro

Nachdem die Bezuschussung inzwischen bewilligt ist und der Planer seine Hausaufgaben gemacht hat, konnte die Gemeindevertretung nun den nächsten Schritt tun und den Gemeindevorstand beauftragen, die Fördermittel für die geplanten Maßnahmen zu beantragen. Dabei bleibt die Finanzierungsobergrenze auf 350 000 Euro netto festgesetzt.

Der Planung zufolge sind die Vorhaben in drei Abschnitte aufgeteilt, um die Kostenentwicklung im Blick zu behalten. Als Erstes soll im Zusammenwirken mit dem Denkmalschutz das Kellergeschoss mit seinen bauhistorisch bedeutenden Gewölben saniert und dauerhaft konserviert werden.

Alsdann ist die Gestaltung des gegenwärtig etwas verwilderten rückseitigen Grundstücksbereichs ins Auge gefasst, während der Teilausbau des Dachgeschosses mit geringerer Priorität an dritter Stelle rangiert. Dort sollen zwei Räume für Vereinsnutzung hergerichtet werden.

Laut Kostenschätzung sind für diese Maßnahmen insgesamt 385 000 Euro erforderlich. Nach Angaben des Planers sind jedoch beim Materialeinsatz und durch in Aussicht gestellte Eigenleistungen Einsparungen möglich.

Dies biete die reale Chance, dass die im zuschussfähigen Gesamtinvestitionsrahmen (zGIR) der Dorferneuerung für dieses Projekt veranschlagte Obergrenze von insgesamt 350 000 Euro nicht überschritten wird.

Fördertechnisch unterteilt sich die weitere Herrichtung des Hofhauses in zwei Maßnahmen, für die getrennt Geld beantragt werden muss, und zwar für das Gebäude insgesamt sowie für die Außenanlage.

Lützelbachs Bürgermeister Uwe Olt machte indes sehr deutlich, dass diese Vorhaben nur bei vorliegen der Förderbescheide umsetzbar sind. Im günstigsten Fall könne mit einem Baubeginn in der zweiten Hälfte 2017 gerechnet werden.

Quelle: Echo-Online 01.10.2016



Von Wolfgang Kraft

AUFWERTUNG In der Gemeinde Lützelbach reden die Bürger bei der Gestaltung entscheidend mit

HAINGRUND - Der Dorfplatz in der Ortsmitte von Haingrund wird neu gestaltet. Einstimmig hat das Lützelbacher Kommunalparlament dieses Projekt zur Dorferneuerung beschlossen.

Bereits Anfang Juni dieses Jahres hatte das Gremium den Gemeindevorstand beauftragt, Fördermittel für die dafür erforderliche Planung zu beantragen. Diese sind inzwischen bewilligt, außerdem hat der Planer seine Hausaufgaben gemacht und seine Ideen mit der „Dorfwerkstatt“, einem Zusammenschluss interessierter Bürger unter der Regie des Ortsbeirates, abgestimmt. So konnte die Gemeindevertretung nunmehr den nächsten Schritt tun und den Gemeindevorstand beauftragen, die Fördermittel für die geplante Maßnahme zu beantragen.

Priorität hat Umgestaltung der Hauptnutzfläche

Die Planung orientiert sich sehr eng an dem mit der „Dorfwerkstatt“ erarbeiteten Konzept und sieht im Wesentlichen die Umgestaltung der Hauptnutzfläche des Dorfplatzes vor. Dort soll die überwiegend von Kindern und Jugendlichen als Spiel- und Bolzplatz genutzte und mit Bordsteinen eingefasste Fläche einen neuen Asphaltbelag mit leichtem Gefälle zum Steinbach hin erhalten. Die Bordsteine, die ursprünglich in kalten Wintermonaten die Herstellung einer Eislauffläche ermöglichen sollten, wirkten zunehmend als Stolperfallen und sollen entfernt werden. An deren Stelle ist eine Einfassung mit Schotterrasen vorgesehen. Dies wird sich nicht zuletzt beim Zeltaufbau für die traditionelle Kerb an dieser Stelle als vorteilhaft erweisen. Weiterhin ist geplant, das dort vorhandene Toiletten- und Lagergebäude zu vergrößern.

Kosten belaufen sich auf knapp 160 000 Euro

Die Kostenermittlung für beide Maßnahmen schließt mit rund 158 000 Euro (Netto) ab. Diese Summe übersteigt jedoch den im zuschussfähigen Gesamtinvestitionsrahmen (zGIR) veranschlagten Betrag um knapp 20 000 Euro. Damit die ermittelten Kosten über die Festsetzung im zGIR hinaus anerkannt werden können, müsste eine entsprechende Mittelumschichtung zulasten eines anderen Projektes erfolgen. Dafür ist die noch nicht in Anspruch genommene Position „Überörtliche Grünordnungsmaßnahmen“ mit einem förderfähigen Volumen von bis zu 95 000 Euro ins Auge gefasst.
Ungeteilte Zustimmung fand zudem ein Antrag der SPD-Fraktion, wonach von dieser eine Zusicherung für den Ausbau des Fest- und Bolzplatzes in Breitenbrunn, unabhängig von einer eventuellen Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm, eingefordert wurde.

Die weitere Vorgehensweise: Ortsvereine und Ortsbeirat werden gebeten, in Abstimmung mit der Verwaltung möglichst zeitnah ein Konzept zu entwickeln, auf dessen Grundlage der Gemeindevorstand eine Planung mit Kostenschätzung beauftragen kann. Danach soll über eine Aufnahme in die kommunale Investitionsplanung entschieden werden.


Quelle: Echo-Online 01.10.2016

Ein weiterer Schub für das Hofhaus

Von Gabriele Lermann

DORFERNEUERUNG Freigewordene Mittel sollen dem Altbau zusätzliche Nutzungen erschließen / Jugendraum geplant
RIMHORN - Die Dorferneuerung für drei Lützelbacher Ortsteile soll maßgeblich dafür genutzt werden, das Hofhaus in Rimhorn noch einmal weiterzuentwickeln. Dafür haben sich die Verantwortlichen nach dem Scheitern vorheriger Projektideen entschieden.
Begleitet von teilweise kritischen Diskussionen hat der Arbeitskreis Dorferneuerung (AKDE) nun im Rimhorner Hofhaus Änderungen im Maßnahmenkatalog für die Dorferneuerung dieses Lützelbacher Ortsteils beschlossen. Vorausgegangen war den Änderungen die Erkenntnis, dass die vorgesehenen Sanierungen an der Mehrzweckhalle doch nicht über das Förderprojekt finanziert werden können.
Damit waren von 885 000 Euro, die für Rimhorn, Haingrund und Breitenbrunn zur Verfügung stehen, 150 000 Euro für andere Zwecke frei. Der Rimhorner Arbeitsgruppe gab das Anlass, ein neues Konzept für das historische Hofhaus zu entwickeln. Ursprünglich waren dort nur die Investition in Grünanlagen im Außenbereich sowie die Verbesserung der Akustik im Dorfsaal geplant.
Jetzt wollen die Rimhorner das Kellergewölbe zum Jugend- und Begegnungsraum und das Obergeschoss zum Dorfarchiv ausbauen. Dieses soll auch als öffentliche Bücherei sowie als Sitz des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Verwendung finden.
Abgespeckte Pläne für das Obergeschoss
Nachdem die erste Version des Ausbaus im Obergeschoss zu teuer ausfiel, legte HGV-Vorsitzender Thomas Heß eine deutlich abgespeckte Variante vor. Um die damit erreichten Gesamtkosten für die Hofhaus-Ausgestaltung von rund 350 000 Euro zu decken, wurden die 150 000 Euro aus den gestrichenen Maßnahmen an der Mehrzweckhalle umgelegt. Zudem hat der Arbeitskreis die Grünordnung Rimhorn gestrichen. Weitere 45 000 Euro kommen aus nicht beziehungsweise teilweise unentgeltlich umgesetzten überörtlichen Konzepten zu Themen wie Dorfgemeinschaft, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt und Jugend.
Befürchtet wurde von einigen Mitgliedern des AKDE, dass der Kostenrahmen für die Dorferneuerung nun zu eng gestrickt ist. Sie bezogen sich dabei auf die erste nahezu vollende Maßnahme, den Dorfplatz Breitenbrunn, wo die veranschlagten Kosten um einiges überschritten wurden.
Ob dann am Ende bis 2019 tatsächlich noch Geld für die in Haingrund geplanten Maßnahmen (aktuell 140 000 Euro für Grundordnung und Dorfmitte) oder die Restarbeiten am Breitenbrunner Bolzplatz (aktuell 5000 Euro) übrig bleiben, bezweifelte namentlich Alexander Siebenlist. Mit deutlicher Mehrheit aber entsprach der AKDE den Kostenverschiebungen im Maßnahmeplan. Wie Gabriele Stens erklärte, muss der geänderte Investitionsplan zudem erneut das Genehmigungsverfahren durchlaufen. Das letzte Wort zu den Rimhorner Vorhaben wird die Gemeindevertretung haben, die schließlich die Bauvorhaben am Hofhaus beschließen muss. Keine Mühe haben die Rimhorner im Vorfeld gescheut, ihre Pläne öffentlich zugänglich zu machen. Umfassend über das Hofhaus, Ziele und Leben im Haus wird unter www.hofhaus-rimhorn.de berichtet.

DAS RIMHORNER HOFHAUS (gg).
Der im Volksmund einfach Hofhaus genannte Altbau in Rimhorn wurde um 1720 von General von Pretlack erbaut und ist deshalb bauhistorisch als Palais nach ihm benannt. Es handelte sich ursprünglich um das Wohngebäude eines Hofes mit umfangreichem Grundbesitz.

Der Rimhorner Hof kam 1751 per Verkauf durch die Pretlack-Erben in den Besitz der Gemeinherrschaft Breuberg, also des Grafen zu Erbach-Schönberg und des Fürsten zu Löwenstein-Wertheim. Um 1895 wurde der Besitz an einen Privatmann aus Eberbach verkauft, der ihn aufteilte. Die früher der landwirtschaftlichen Nutzung dienenden Gebäude wurden abgebrochen, das Haupthaus erwarb 1897 ein Rimhorner Bürger. Von einer Erbengemeinschaft übernahm es 1951 die damals selbstständige Gemeinde Rimhorn, die es unter anderem als Bürgermeisterei und Poststelle nutzte. Für eine überfällige Sanierung setzte die Gemeinde Lützelbach in jüngerer Vergangenheit rund 1,15 Millionen Euro ein, davon rund 825 000 Euro aus Eigenmitteln.

Quelle: Echo-Online 30.03.2016


Die beiden überarbeiteten Konzepte sind unter DG-Haus / Konzepte zu finden.

Kulturinitiative Rimhorn

Aktive Mitglieder der Kulturinitiative Rimhorn

Die Kulturinitiative Rimhorn stellt sich vor

Im Rahmen der Dorferneuerung finden derzeit eine Vielfalt an Aktivitäten rund um das Rimhorner Hofhaus statt. Dazu gehören auch Veranstaltungen, die das Gemeinleben fördern sollen. Um diesen Aktivitäten einen geordneten Rahmen zu geben, haben wir am 30.1.2016 die Interessengemeinschaft „Kulturinitiative Rimhorn“ gegründet.
Die Gründungsmitglieder sind Kathleen Beckerbauer, Monika Maaß, Hans Hinderkircher, Alexander Beckerbauer und Jürgen Maaß.
Wir wollen durch Angebote wie, Haus- und Hofkost, Begegnungskaffee, Tanzabende, Kunst- u. Kunsthandwerksmärkte, das kulturelle Zusammenleben innerhalb der Gemeinde fördern. Angebote die großen Anklang finden wollen wir ausbauen und auch, je nach Wünschen und Ideen, weitere Aktivitäten anbieten. Jeder, der Interesse hat sich mit seinen Ideen einzubringen, ist uns hierbei herzlich willkommen.
Eure Kulturinitiative Rimhorn
Kontakt: Email: juergen@maass-rimhorn.de, Tel.: 06165/513300

Quelle: Wittich Verlag, UNTERZENT aktuell

28.01.2016 Vorstellung Nutzungskonzept

- Die Konzepte (Obergeschoss, Bestand, Gewölbekeller und Freifläche) wurden mit
  Kostenschätzungen vorgestellt und der Gemeinde Lützelbach übergeben.
- Die Befragung in Rimhorn ist abgeschlossen und wurde veröffentlicht.
- Das Ideen-Forum wurde geschlossen.

Ob nun e.V. oder Interessengemeinschaft ist noch offen. Vorerst Interessengemeinschaft.
Ein Termin für ein weiteres Treffen wurde noch nicht festgelegt.

20.01.2016 - Treffen (kleiner Kreis)

Die "Hofhausfreunde haben sich im "kleinen Kreis" getroffen, um die Ausarbeitung der Gruppen nochmals zu besprechen.

Der Termin für die Vorstellung des Konzeptes mit den einzelnen Ausarbeitungen und den ermittelten Kosten findet am 28.01.2016 um 19:30 im Hofhaus für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger statt.

07.01.2016 - Treffen der Interessengemeinschaft

Die Konzepte (DG, Bestand, Keller, Freifläche) wurden zum Teil schon mit Kostenschätzungen vorgestellt.
Die Befragung in Rimhorn ist abgeschlossen, die Auswertung steht aber noch an.
Ob nun e.V. oder Interessengemeinschaft ist noch offen. Vorerst Interessengemeinschaft.
Der weitere Termin für ein Treffen wurde noch nicht festgelegt.

Rimhorner "Befragung" 30.12.2015

Die Interessengemeinschaft Hofhaus hat eine Befragung der Rimhorner Bürgerinnen und Bürger gestartet.

Ein Fragebogen mit 13 ausgearbeiteten Fragen wurde in die Haushalte verteilt und zeitgleich eine Online-Abfrage über die Webseite gestartet.
Die Rückläufer werden nach ca. 14 Tagen ausgewertet und die Antworten fliesen in das Konzept der Dorferneuerung (Hofhaus) mit ein.

07.12.2015

Sitzung AKDE
ein Themenpunkt: Vorstellung und Abgabe des Nutzungskonzeptes Rimhorn im DGH-Breitenbrunn.

25.11.2015

Treffen der Hofhausfreunde und Vorstellung der Ausarbeitung zu den jeweiligen Themenschwerpunkte.
Zusammenfassung der Themen für ein Konzept.

->
Die Themen wurden von den einzelnen Gruppen vorgestellt und Jürgen fast alles in einem Gesamtkonzept zusammen. Wenn das Konzept erstellt ist, werden wir es hier auf der Seite veröffentlichen.

04.11.2015

Erneutes Treffen der Interessierten Bürgerinnen und Bürger. Weitere Ausarbeitung der Themenschwerpunkte.
Namentliche Einteilung der Themenschwerpunkte.

22.10.2015

Treffen von Interessierten Bürgerinnen und Bürger, denen das Hofhaus ein wenig am Herzen liegt.

Erste Aufnahme von Themen, die man im Hofhaus umsetzen kann. Besichtigung der Räumlichkeiten.

Artikel 14.09.2013

Lützelbach 14.09.2013
Das Gemeinschaftshaus kommt in Ordnung

BREITENBRUNN - Lokale Infrastruktur – Feuchtigkeitsschäden können mithilfe von Geld aus der Dorferneuerung beseitigt werden
Quelle: ECHO Online

Hier gehts zum Artikel.

Weiterer Artikel auf der Seite Odenwaldkreis.de -> hier

Sitzungsprotokoll 25.06.2012

Arbeitskreises Dorferneuerung (AKDE) Breitenbrunn-Haingrund-Rimhorn

- Konstituierende Sitzung am 25.06.2012 19:30 bis 21:30 Uhr, DGH Breitenbrunn

-> Protokoll [115 KB]

Protokoll 08.03.2012

Zweite Information zur Dorferneuerung
Gemeinsame Themen und vielfältige Ansätze ermutigen zum gemeinsamen Handeln

->
Protokoll [134 KB]

Faltblatt 28.11.2011

Was passiert? Wo kann ich mitmachen?

Auftaktveranstaltung am 28. Nov. 2011
Information über Ablauf und Inhalte der Dorferneuerung, Sammeln erster Themen

->
Faltblatt [453 KB]